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ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN (AGB)

Schmitzeinander – Hundetraining & Coaching

§ 1 Geltungsbereich

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für sämtliche Verträge zwischen Schmitzeinander – Hundetraining & Coaching (nachfolgend „Veranstalter“) und seinen Teilnehmern über die Teilnahme an Hundetrainings, Coachings, Workshops, Seminaren, Kursen, Einzelstunden und sonstigen angebotenen Leistungen.

(2) Abweichende Bedingungen des Teilnehmers finden keine Anwendung, es sei denn, ihrer Geltung wurde ausdrücklich zugestimmt.

§ 2 Leistungsangebot

(1) Der Veranstalter bietet insbesondere Einzeltrainings, Gruppenkurse, Seminare, Workshops, Vorträge sowie Coaching- und Beratungsleistungen rund um Hundehaltung und Mensch-Hund-Beziehung an.

(2) Art, Umfang, Ort, Termine und Preise der jeweiligen Leistungen ergeben sich aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung auf der Website oder aus individuellen Vereinbarungen.

(3) Gegenstand des Vertrages ist die Erbringung einer Dienstleistung. Ein bestimmter Erfolg wird nicht geschuldet, da dieser maßgeblich von der Mitarbeit des Teilnehmers sowie den individuellen Voraussetzungen von Mensch und Hund abhängt.

§ 3 Vertragsschluss

(1) Die Darstellung der Leistungen auf der Website stellt kein rechtlich bindendes Angebot dar.

(2) Die Buchung erfolgt insbesondere über die Website, per E-Mail, telefonisch oder in Textform.

(3) Der Vertrag kommt mit der Buchungsbestätigung des Veranstalters oder spätestens mit Beginn der Leistungserbringung zustande.

§ 4 Preise und Zahlungsbedingungen

(1) Es gelten die zum Zeitpunkt der Buchung veröffentlichten Preise.

(2) Gemäß § 19 UStG (Kleinunternehmerregelung) wird keine Umsatzsteuer ausgewiesen.

(3) Rechnungen sind sofort nach Erhalt ohne Abzug fällig, sofern nichts anderes vereinbart wurde.

(4) Der Veranstalter ist berechtigt, Teilnehmer bei ausbleibender Zahlung von der Teilnahme auszuschließen.

§ 5 Terminabsagen durch Teilnehmer

(1) Vereinbarte Termine können vom Teilnehmer jederzeit storniert werden.

(2) Bei einer Absage mehr als 7 Kalendertage vor dem vereinbarten Termin werden 20 % der vereinbarten Vergütung als pauschalierter Aufwendungsersatz berechnet.

(3) Bei einer Absage zwischen 3 und 7 Kalendertagen vor dem vereinbarten Termin werden 50 % der vereinbarten Vergütung berechnet.

(4) Bei einer Absage innerhalb von 24 Stunden bis weniger als 3 Kalendertagen vor dem vereinbarten Termin werden 80 % der vereinbarten Vergütung berechnet.

(5) Bei einer Absage innerhalb von 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin oder bei Nichterscheinen wird die vereinbarte Vergütung in voller Höhe fällig.

(6) Dem Teilnehmer bleibt der Nachweis vorbehalten, dass dem Veranstalter kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.

§ 6 Absage von Veranstaltungen durch den Veranstalter

(1) Der Veranstalter ist berechtigt, Veranstaltungen aus wichtigem Grund abzusagen oder zu verschieben.

(2) Als wichtige Gründe gelten insbesondere Erkrankung des Trainers, höhere Gewalt, behördliche Anordnungen, Sicherheitsgründe oder eine unzureichende Teilnehmerzahl.

(3) Bereits gezahlte Teilnahmegebühren werden erstattet oder auf Wunsch auf einen Ersatztermin angerechnet.

(4) Weitergehende Ansprüche bestehen nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.

§ 7 Teilnahmevoraussetzungen

(1) Für jeden teilnehmenden Hund muss eine gültige Hundehalterhaftpflichtversicherung bestehen.

(2) Der Teilnehmer versichert, dass sein Hund gesund ist und keine ansteckenden Krankheiten aufweist.

(3) Der Veranstalter kann einen Nachweis über Impfungen oder tierärztliche Behandlungen verlangen, soweit dies für die Sicherheit der Veranstaltung erforderlich ist.

(4) Läufige Hündinnen sind dem Veranstalter vor Beginn der jeweiligen Veranstaltung mitzuteilen.

(5) Der Teilnehmer verpflichtet sich, den Anweisungen des Veranstalters sowie seiner Beauftragten Folge zu leisten.

§ 8 Ausschluss von Teilnehmern oder Hunden

(1) Teilnehmer oder Hunde können von Veranstaltungen ausgeschlossen werden, wenn sie den Ablauf erheblich stören, von ihnen eine Gefahr für Menschen oder Tiere ausgeht oder Anweisungen des Veranstalters wiederholt missachtet werden.

(2) Ein Ausschluss begründet grundsätzlich keinen Anspruch auf Erstattung bereits gezahlter Gebühren.

(3) Dem Teilnehmer bleibt der Nachweis vorbehalten, dass dem Veranstalter kein oder ein geringerer Schaden entstanden ist.

§ 9 Haftung

(1) Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr.

(2) Der Veranstalter haftet uneingeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Schäden, die auf vorsätzlichem oder grob fahrlässigem Verhalten beruhen.

(3) Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.

(4) Für Schäden, die durch teilnehmende Hunde verursacht werden, haftet ausschließlich deren Halter bzw. Führer nach den gesetzlichen Vorschriften.

(5) Der Teilnehmer haftet für sämtliche durch ihn oder seinen Hund verursachten Personen-, Sach- und Vermögensschäden.

§ 10 Foto-, Ton- und Videoaufnahmen

(1) Der Veranstalter ist berechtigt, während Trainings, Kursen, Seminaren, Workshops und sonstigen Veranstaltungen Foto-, Ton- und Videoaufnahmen zu Dokumentations-, Analyse-, Ausbildungs- und Qualitätssicherungszwecken anzufertigen.

(2) Die Aufnahmen können zur internen Schulung, zur Auswertung von Trainingssituationen sowie zur Erstellung von Ausbildungs- und Lehrmaterial verwendet werden.

(3) Personenbezogene Aufnahmen von Teilnehmern werden nur im Rahmen der datenschutzrechtlichen Vorschriften verarbeitet. Eine Veröffentlichung erkennbarer Teilnehmer erfolgt ausschließlich auf Grundlage einer gesonderten Einwilligung.

(4) Aufnahmen von Hunden dürfen für Ausbildungs-, Lehr-, Marketing- und Veröffentlichungszwecke verwendet werden, sofern hierdurch keine berechtigten Interessen der Teilnehmer verletzt werden.

(5) Weitere Informationen ergeben sich aus der Datenschutzerklärung.

§ 11 Widerrufsrecht

(1) Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht zu.

(2) Die Einzelheiten ergeben sich aus der gesonderten Widerrufsbelehrung.

(3) Das Widerrufsrecht erlischt bei Dienstleistungen gemäß § 356 Abs. 4 BGB, wenn der Veranstalter die Dienstleistung vollständig erbracht hat und mit der Ausführung der Dienstleistung erst begonnen hat, nachdem der Teilnehmer ausdrücklich zugestimmt hat, dass mit der Ausführung der Dienstleistung vor Ablauf der Widerrufsfrist begonnen wird, und seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass er bei vollständiger Vertragserfüllung sein Widerrufsrecht verliert.

§ 12 Datenschutz

(1) Personenbezogene Daten werden ausschließlich im Rahmen der geltenden Datenschutzgesetze verarbeitet.

(2) Nähere Informationen ergeben sich aus der Datenschutzerklärung auf der Website.

§ 13 Streitbeilegung

(1) Der Veranstalter ist weder verpflichtet noch bereit, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

§ 14 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.

(2) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung treten die gesetzlichen Vorschriften.

Stand: Juni 2026

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